Dein Geburtstermin-Ergebnis
Wie wird der Geburtstermin medizinisch berechnet?
In der Gynäkologie und Geburtshilfe weltweit wird der errechnete Entbindungstermin (ET) standardmäßig nach der Naegele-Regel ermittelt, benannt nach dem Heidelberger Gynäkologen Franz Naegele (1778–1851).
Die erweiterte Naegele-Regel bei unregelmäßigem Zyklus
Die klassische Naegele-Regel geht von einem Lehrbuchzyklus von exakt 28 Tagen aus:
Erster Tag der letzten Periode + 7 Tage − 3 Monate + 1 Jahr.
Da jedoch nur wenige Frauen einen exakten 28-Tage-Zyklus haben, verwendet unser Rechner die erweiterte Naegele-Regel. Sie korrigiert die Follikelphase präzise um die Abweichung vom 28-Tage-Mittelwert: Ist dein Zyklus beispielsweise 32 Tage lang, verschiebt sich der Eisprung und somit der Geburtstermin um 4 Tage nach hinten.
Wie viele Babys kommen wirklich am Stichtag?
Statistiken zeigen, dass nur etwa 4 % aller Kinder exakt am errechneten Termin geboren werden. Ein normaler, gesunder Geburtszeitraum umfasst den gesamten Korridor von 3 Wochen vor bis 2 Wochen nach dem Stichtag (37+0 bis 41+6 SSW).
Offizielle Richtlinien & Fachpublikationen
- American College of Obstetricians and Gynecologists (ACOG): Committee Opinion No. 700 "Methods for Estimating the Due Date"
- Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG): Leitlinien zur Schwangerenvorsorge
- Berufsverband der Frauenärzte e.V. (BVF): Berechnung des Geburtstermins
- Mutterschutzgesetz (MuSchG § 3): Beginn der 6-wöchigen Schutzfrist vor ET
Mathematische Formel & Transparenz
Wir legen unsere Rechenlogik offen dar, damit du jeden Schritt transparent nachvollziehen kannst:

Hi, mein Name ist Nadine und ich lebe mit meinem Mann und unseren 2 Kindern zusammen in Süddeutschland. Auf eltern-aktuell.de schreibe ich über Erziehung, Schwangerschaft, Kinderprodukte und das Leben als Familie.