Dein Reifegrad-Ergebnis
Was definiert eine Frühgeburt medizinisch?
Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und den Leitlinien der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) spricht man von einer Frühgeburt, wenn das Kind vor Vollendung der 37. Schwangerschaftswoche (also vor 37+0 SSW bzw. vor dem 259. Schwangerschaftstag) zur Welt kommt.
Die 3 Schweregrade einer Frühgeburt nach WHO
- Extrem frühe Frühgeburt (unter 28. SSW): Macht etwa 5 % aller Frühgeburten aus. Babys wiegen meist unter 1.000 g und bedürfen hochspezialisierter Betreuung in einem Perinatalzentrum Level 1.
- Sehr frühe Frühgeburt (28. bis 31. SSW): Die Überlebenschance liegt heute in Deutschland dank moderner Lungenreife-Therapie (Betamethason) bei weit über 90 %.
- Mäßige bis späte Frühgeburt (32. bis 36. SSW): Über 85 % aller Frühchen fallen in diese Gruppe. Die Organe sind weitgehend ausgereift, oft benötigen sie lediglich Unterstützung beim Wärmeerhalt oder Trinken.
Die Grenze: Ab wann gilt ein Baby als reif?
Ab 37+0 SSW (genau 3 Wochen vor dem errechneten Entbindungstermin) gilt ein Baby offiziell als reifgeboren. Zu diesem Zeitpunkt sind die Lungenbläschen durch ausreichend Surfactant stabilisiert, und das Baby kann außerhalb des Mutterleibs selbstständig atmen und seine Körpertemperatur regulieren.
Offizielle Richtlinien & Hilfsorganisationen
- World Health Organization (WHO): Preterm Birth Factsheet & Classifications
- Bundesverband "Das frühgeborene Kind" e.V.: Ratgeber und Elternhilfe
- Global Foundation for the Care of Newborn Infants (GFCNI / EFCNI): Standards of Care
- AWMF Leitlinie: Versorgung von Frühgeborenen an der Grenze der Lebensfähigkeit
Mathematische Formel & Transparenz
Wir legen unsere Rechenlogik offen dar, damit du jeden Schritt transparent nachvollziehen kannst:

Hi, mein Name ist Nadine und ich lebe mit meinem Mann und unseren 2 Kindern zusammen in Süddeutschland. Auf eltern-aktuell.de schreibe ich über Erziehung, Schwangerschaft, Kinderprodukte und das Leben als Familie.