Gerade in der Schwangerschaft kann es durch die hormonelle Umstellung und körperliche Belastung bei werdenden Müttern zur Schieflage der Stimmung kommen. Sogar Depressionen können entstehen. Ein bewährtes Hausmittel dagegen ist Johanniskrautöl. Wollen Schwangere Johanniskrautöl nutzen, sollten sie aber wissen, dass die Auswirkungen auf das Baby bisher nicht ausreichend erforscht sind.
Hinweis: Schwangere sollten Gesundheitsfragen immer mit ihrem Arzt besprechen.
Darf man in der Schwangerschaft Johanniskrautöl verwenden?
Johanniskrautöl in der Schwangerschaft könnte zwar Depressionen lindern und das emotionale Befinden der Mutter verbessern, doch es wird von einer Anwendung abgeraten. Es gibt bisher kaum Erfahrungswerte und auch keine aussagekräftigen Studien zur Wirkung von Johanniskrautöl auf das Baby. Daher ist Johanniskrautöl nicht erlaubt. Es gibt einige Alternativen zu Johanniskrautöl in der Schwangerschaft, der begleitende Arzt weiß üblicherweise Rat.
Das gilt es zu beachten:
- Alternativen gegen Depressionen nutzen, wie Gesprächstherapie
- Auch Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer können helfen
- Weder während der Schwangerschaft, noch während der Stillzeit ist Johanniskrautöl erlaubt
- Bei gestillten Säuglingen konnte wegen Johanniskrautöl Müdigkeit beobachtet werden
Was bewirkt Johanniskrautöl?
Johanniskrautöl wird nachgesegt, es würde bei Hexenschuss, Arthrosen und Rheuma helfen. Auch bei Hauterkrankungen, wie Akne, Neurodermitis und Schuppenflechte zeigen sich Verbesserungen.
Auch kleine Hautabschürfungen und Verbrennungen können mit Johanniskrautöl positiv beeinflusst werden. Einige raten zu Johanniskrautöl in der Schwangerschaft wegen seinen pflegenden Eigenschaften, besonders zur Narbenpflege wie beim Kaiserschnitt.
Wenn Schwangere Johanniskrautöl nutzen wollen, dann meist um damit Dehnungs- und Schwangerschaftsstreifen positiv zu beeinflussen.
Johanniskraut gegen Ischiasschmerzen in der Schwangerschaft
Oft wird bei der Schwangerschaft der Ischias beleidigt, Schwangere leiden daher oft unter „Hexenschuss“. Johanniskraut in der Schwangerschaft kann sehr gut dagegen helfen.
Laut vieler Experten ist während der Schwangerschaft jedoch weder Johanniskrautöl erlaubt, noch während der Stilltzeit. Es gibt schlicht zu wenig zuverlässige Erfahrungsberichte.
Johanniskrautöl in der Schwangerschaft also besser vermeiden und bis nach der Stillzeit damit warten. Bei Ischiasschmerzen wendet man sich am besten an seinen Arzt für alternative Behandlungen.
Auf Damm und Brustwarzen auftragen: Darf man das?
Können Schwangere Johanniskraut auf Brustwarzen und Damm auftragen um wunde Stellen schneller zu heilen – das ist eine häufig gestellte Frage. Von Johanniskrautöl in der Schwangerschaft sollte man aber sicherheitshalber absehen.
Wäre Johanniskrautöl erlaubt, während man stillt, wäre das natürlich eine große Hilfe, man sollte aber unbedingt darauf achten bereits abgestillt zu haben, bevor Schwangere Johanniskrautöl verwenden, um Narbengewebe und überdehnte Haut damit zu behandeln.
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